Die vergangenen Tage habe ich mich intensiv mit der neuen High-End Taschenlampe aus dem Hause Zweibrüder beschäftigt, der P5R. Bisher dachte ich immer, Taschenlampen gibt’s doch sowieso wie Sand am Meer und wenn man etwas Ordentliches möchte, kauft man sich eben eine Maglite, doch ich wurde positiv überrascht.
Nun stellt sich natürlich die Frage, was gerade diese Taschenlampe zu etwas Besonderem macht. Da gibt es in meinen Augen mehrere Dinge, die erwähnenswert sind. Subjektiv sieht sie gut aus, ist handlich, schön stabil, super klein, gute verarbeitet und extrem hell. Doch die wahren Vorteile liegen meiner Meinung nach im Detail; mit einem Handgriff kann man den Lichtstrahl fokussieren, in dem man den Kopf der Lampe nach vorne schiebt und muss nicht, wie bei anderen Lampen, ewig drehen. Der Clou, durch einfaches Drehen zur Seite arretiert man den eingestellten Fokus (siehe Foto 1 & 2). Per Knopfdruck lässt sich die Lampe auch in ein Stroboskop (ideal für die heimische Wohnzimmerdisco
) verwandeln, oder dimmt die Helligkeit blendfrei ein wenig.
Mein absolutes Highlight der Lampe ist allerdings das innovative Akkuladesystem. Wer kennt das Problem nicht – wenn man die Taschenlampe dringend braucht sind die Batterien leer und man hat keine mehr im Haus, oder man muss erst mal die Akkus laden. Zwar hat diese LED-Handlampe noch keine Brennstoffzelle integriert, aber dafür ein intelligentes Ladesystem welches eine komfortable Lademöglichkeit bietet. Durch das Floating Charge System wird der Akku in der Lampe durch Aufsetzen eines unverwüstlichen Magnetkontakts geladen. Dabei ist besonders praktisch, dass man das Kabel sowohl per USB am PC, also auch mit mitgeliefertem Adapter an der Steckdose und sogar im Auto laden kann. Ist der Kontakt hergestellt, zeigt einem eine farbige LED den Ladestand der Lampe (rot -> grün). Laut Hersteller wurde die Technik im Vergleich zur P5 (das gleiche Modell, nur ohne Akku) so weit optimiert, dass eine doppelt so lange Leuchtdauer gegeben ist.
Um heraus zu finden, wie hell die Lampe nun wirklich ist, habe ich am Wochenende mal einen kleinen Test im Garten gemacht. Dabei sind angetreten: Mag-Lite M2A01H Mini, Mag-Lite ST4D016 4D-Cell LED und der LED LENSER P5R. Wie man auf den Fotos sehr schön sehen kann, ist die Minimag nur größentechnisch mit dem LED LENSER vergleichbar, in Punkto Helligkeit und kofort schafft es aber nicht mal die 4D-Mag, aber sehr selbst.
Für mich hat die die P5R ab jetzt ein festen Platz in der Tasche, egal ob ich Fotografieren gehe, Outdoor unterwegs bin, oder im Dunklen nach Hause laufe. Alles in Allem eine Lampe, die mich überzeugt!




